Osterfestkreis
Ostern ist das höchste Fest im kirchlichen Jahreskreis: es ist die Feier der Auferstehung Jesu. Die Macht des Todes, der niemand entrinnen kann, ist gebrochen. Der Sieg der Liebe über den Tod begründet unsere Hoffnung. Ohne die Auferstehung wäre unser Glaube sinnlos.
Die Osternacht beginnt mit einer eindrucksvollen Lichtfeier (Lumen Christi = Christus, das Licht). Dann folgen Wortgottesfeier (ein Durchgang durch die ganze Heilsgeschichte), Tauffeier (auch wir sind in den Tod hinein getaucht um mit Christus ins Leben aufzutauchen) und die Eucharistiefeier (Geheimnis des Glaubens: deinen Tod o Herr verkünden wir und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit)
In der Heiligen Schrift berichten die sogenannten Ostererzählungen von diesem Ereignis in sehr unterschiedlicher Weise. Sie wollen damit keinen historischen Bericht abgeben, sondern sie wollen Zeugnis aus der Begegnung mit dem Auferstanden ablegen.
Die ganze erste Woche nach dem Ostersonntag wird wie ein Sonntag gefeiert. Die Osterzeit dauert insgesamt 50 Tage bis zum Pfingstfest.
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Christi Himmelfahrt: 40 Tage nach Ostern feiern wir dieses Fest der Himmelfahrt Jesu. Eingehen in den Himmel bedeutet universale Präsenz. Jesus ist nicht mehr den menschlich-geschichtlichen Grenzen unterworfen. (Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt)
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Pfingsten: Das Pfingstfest ist das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. Auch dieses Ereignis kann mit Definitionen nicht erklärt werden. Der Geist wird in Bildern beschrieben: Sturm, Brausen und Feuerzungen. Der Geist befreit die mutlosen Jünger zu mutigen Zeugen der Frohen Botschaft.
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