Bilder aus dem Pfarrleben

WeiheBild Priesterweihe


Die Ernte ist groß,
aber es gibt nur wenig Arbeiter.
Er sandte sie aus, damit sie in die Dörfer gingen,
in die er selbst gehen wollte.
Sich im Dienst an den Menschen hingeben.
Meine Speise ist es,
den Willen des Vaters zu tun.


Das Weihamt der Kirche ist dreigliedrig: es umfasst Diakon-, Priester- und Bischofsweihe.

Das Weiheamt ist in erster Linie ein Dienst in der Nachfolge Christi zur Auferbauung einer christlichen Gemeinde im Glauben und in der Liebe und zur Erhaltung ihrer Einheit. Es weist auch darauf hin, dass jede Gemeinschaft mit all ihren Begabungen ihre Wurzeln in Gott haben und nicht aus sich selbst heraus leben können. Das Weiheamt ist auch ein sichtbares Zeichen der Einheit der Kirche über Epochen und geographische Grenzen hinweg.

Ein geweihter Priester ist nach wie vor ein Christ wie jeder andere, nur hat er sich zu einem Dienst für eine christliche Gemeinde berufen und weihen lassen. So kann er angelehnt an ein Zitat von Augustinus sagen: „Für euch bin ich Priester, mit euch bin ich Christ.“

Im Weiheamt wird auch die dialogische Struktur der Kirche sichtbar: Denn der Weihekandidat erfährt die Weihe durch Gebet der Gemeinde (Bitte um den Geist) und durch die Handauflegung des Bischofs – also durch andere. Als Geweihter ist er wiederum auf andere hin geordnet und macht etwas vom Erlösungsgeheimnis deutlich: Gott kommt zu uns, um uns zu erlösen.

 

Heute, 19.5.2012

Heilige/r des Tages:
Hl. Kuno von Regensburg,  Hl. Maria Bernarda (Verena) Bütler,  Hl. Cölestin V

Lesung: Apg. 18,23-28.

Evangelium: Joh. 16,23b-28.

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