und als er seinen freunden sagen wollte was wichtig ist unter uns menschen
um leben zu können miteinander
da sagte er
jeder müsse für jeden brot werden
lebendiges brot
und jeder müsse für jeden ein guter trank werden
nicht gift
nicht essig
und da nahm er ein stück brot
hielt es seinen jüngern unter die augen
- die dachten was kommt jetzt -
dann brach er das brot und sagte
das bin Ich
und teilte das brot
gab jedem ein stück
und sagte
esst mich
nehmt mich in euch auf
lasst mich in euer fleisch und blut übergehen
das gleiche tat er auch mit dem wein man kann nur brot für einen anderen menschen werden
wenn man sich aufessen lässt |
| das hat er nicht bloß mit worten gesagt
sondern in einem zeichen
in der handlung mit dem brot und dem wein
und jetzt kommt noch ein wichtiger satz an die jünger
tut das zu meinem andenken zu meinem gedächtnis
damit meinte er nicht bloß
wir sollten diese zeremonie endlos wiederholen
er meinte
wir sollten uns auch teilen und brechen
unser leben darreichen für die anderen
dass sie leben können
wir sollten brot werden und wein
von bloßen zeremonien kann keiner leben
die zeremonien sind das geschenkpapier
worauf es aber ankommt ist das was darin steckt
die gegenwart christi ist nicht nur das Essen der Hostie
sondern auch eine geistige einverleibung
spüren wir was da von uns verlangt ist
kein handlangerdienst
sondern selbst ein bisschen brot und wein sollten wir werden |