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14. Sonntag im Jahreskreis: Die Ernte ist groß ...Manchmal, wenn ich im Sommer ins Weinviertel fahre und die reifen Kornfelder und Weingärten sehe, dann kommt mir der Satz aus dem Evangelium in den Sinn: Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter ... Gott hat uns wirklich eine große Ernte anvertraut: ich denke hier nicht nur an die Weingärten und Felder, ich denke nicht nur an die Schönheit der Natur, sondern vor allem an die Menschen, die uns brauchen, und an die Menschen, die wir brauchen ... Gott möchte, dass wir seine Gaben einbringen und dass wir in lebendigen Austausch leben. Arbeiter für die Ernte Gottes zu sein, heißt: die Liebe Gottes in dem Bereich zu verkünden und zu leben, in dem ich stehe. So viel könnte getan werden ... Aber es genügen schon kleine Schritte: schon ein Lächeln oder eine kleine Geste des Wohlwollens kann dem anderen helfen oder neuen Lebensraum schaffen. Manchmal denke ich mir, wir sind mitten im Paradies und merken es nicht. Ja wir schauen vielleicht nur auf den einen Apfel, den wir nicht haben können und verschwenden alle Energie darauf, diesen Apfel zu kosten ... Doch wenn wir unsere Augen öffnen, dann merken wir, wie reich Gott uns beschenkt hat, mit wie vielen Gaben er uns gesegnet hat. Wir dürfen diese Gaben ernten und weitergeben. Wir sind Gesandte an Christi Statt, Arbeiter Gottes, ein Brief Christi in dieser Welt ...
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Heilige/r des Tages:
Hl. Kuno von Regensburg, Hl. Maria Bernarda (Verena) Bütler, Hl. Cölestin V
Lesung: Apg. 18,23-28.
Evangelium: Joh. 16,23b-28.