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32. So im Jahreskreis: Gibt es eine Auferstehung?Im heutigen Evangelium wird die Frage nach der Auferstehung aufgeworfen. So wie damals ist dieses Thema auch heute eine Streitfrage. Für viele Menschen – auch für Christen – ist es schwer, an Auferstehung zu glauben. „Ich kann mir nicht vorstellen“, sagen manche „ dass mein Leben nach dem Tod weiter geht.“ Als Kind hat mir einmal ein Pater gesagt, dass es im Himmel alles geben wird, was mir auf der Erde wichtig ist. Diese Hoffnung hat mich getröstet. Im Prinzip glaube ich auch heute daran, dass nichts, was der lebendige Gott ins Leben ruft, verloren gehen kann, aber ich male mir heute den Zustand des Jenseits nicht mehr in Bildern aus. Denn es wird sicher ganz anders sein! Aber ich glaube, dass das Gute, das ich jetzt schon erlebe, durch Gottes Liebe vollkommen wird! Oder mit anderen Worten: ich glaube, dass Auferstehung schon jetzt anfängt: Wo also beginnt Auferstehung?
Das, was wir hier auf Erden ansatzweise erleben, das – so hoffe ich – wird einmal vollendet. Schön ausgedrückt ist das für mich in einem Lied: Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung. Manchmal feiern wir mitten am Tag ein Fest der Auferstehung, Stunden werden eingeschmolzen und ein Glück ist da. Manchmal feiern wir mitten im Wort ein Fest der Auferstehung, Sätze werden aufgebrochen und ein Lied ist da. Manchmal feiern wir mitten im Streit ein Fest der Auferstehung, Waffen werden umgeschmiedet und ein Friede ist da. Manchmal feiern wir mitten im Tun ein Fest der Auferstehung, Sperren werden übersprungen und ein Geist ist da.
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Heilige/r des Tages:
Hl. Kuno von Regensburg, Hl. Maria Bernarda (Verena) Bütler, Hl. Cölestin V
Lesung: Apg. 18,23-28.
Evangelium: Joh. 16,23b-28.