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33. Sonntag im Jahreskreis: Standhaft im GlaubenIm heutigen Sonntagsevangelium ist die Rede vom schönen Tempel, der von den Jüngern mit seinen schönen Steinen und Weihegeschenken bewundert wird. Jesus reagiert ziemlich desillusionierend: „Kein Stein wird von diesem Tempel auf dem anderen bleiben!“ Dieser Satz Jesu gilt nicht nur für vergängliche Bauten, sondern auch für alle noch so tollen Ideen und Projekte in der Geschichte der Menschheit. Alles, was Menschen bauen und machen, ist vergänglich. Alles Schöne muss vergehen. Und dann ist auch die Rede von Katastrophen, die über die Menschen hereinbrechen werden. Aber auch hier relativiert Jesu. Diese schrecklichen Ereignisse sind nicht das Ende, sie können das Leben, das Gott schenkt, nicht zerstören. Wir brauchen uns nicht zu fürchten. Wenn Jesus sowohl das Schöne, als auch das Schreckliche relativiert, dann tut er es deshalb, um unseren Blick auf Gott und das, was bleibt, zu lenken. Weder das Schöne, noch das Schwere soll uns ganz gefangen nehmen. Als Christen leben wir in einer Hoffnung auf etwas, das größer ist als alles, was Menschen machen und anrichten können. Wer glaubt und standhaft bleibt, dem wird kein Haar gekrümmt werden und er wird das Leben gewinnen. In einer Welt inmitten von Krisen einerseits und Erfolgen andererseits ist das die Frohe Botschaft des Glaubens.
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Heilige/r des Tages:
Hl. Kuno von Regensburg, Hl. Maria Bernarda (Verena) Bütler, Hl. Cölestin V
Lesung: Apg. 18,23-28.
Evangelium: Joh. 16,23b-28.