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3. Sonntag im Jahreskreis:Das Volk, das im Dunkeln lebt, hat ein helles Licht gesehen. Dieses Zitat aus dem Prophetenbuch Jesaja setzt der Evangelist Matthäus wie eine Überschrift an den Beginn des öffentlichen Auftretens Jesu. Der Täufer Johannes, eine Hoffnungsgestalt der damaligen Zeit, wurde von der Regierungsmacht gefangen genommen und damit mundtot gemacht. Nun beginnt Jesus, öffentlich aufzutreten:
Jesus war wirklich wie ein Licht, das in die Dunkelheit des Alltags der Menschen strahlt. – Doch wie ist das mit den Menschen heute, die im Dunkeln leben müssen? Welches Licht können sie erwarten? Zunächst ist mir klar: es gibt auch heute – wie zu jeder Zeit – viel Dunkles in der Welt:
Was kann uns Menschen heute, wenn wir in Dunkelheit leben, so ein Licht sein? Wirkt der Geist Gottes auch heute so, wie er es damals in Jesus getan hat? Ich bin überzeugt, dass Gottes Geist das Werk Jesu auf Erden weiterführen will. Dazu braucht er Menschen, die dafür bereit sind:
Gott möge uns leuchtender Trost im Dunkeln sein und uns selbst zum Licht für andere machen. AMEN
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Heilige/r des Tages:
Hl. Kuno von Regensburg, Hl. Maria Bernarda (Verena) Bütler, Hl. Cölestin V
Lesung: Apg. 18,23-28.
Evangelium: Joh. 16,23b-28.