Bilder aus dem Pfarrleben
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Weißer Sonntag - Glauben

Nicht alles können die Augen sehen und unser kleiner Verstand verstehen.
Geheimnis des Glaubens...

So lautet der Kehrvers von einem Lied, das unsere Erstkommunionkinder gelernt haben und das wir bei der Erstkommunionfeier gesungen haben.

Es stimmt: Wir können mit den Augen nicht alles sehen –

  • jetzt zum Beispiel kann ich nicht sehen, was die Ministranten hinter mir tun;
  • ich kann auch nicht sehen, wie in meinem Körper das Herz in mir schlägt und
  • ich kann die unsichtbaren Strahlen und Wellen nicht sehen, mit denen wir uns per Handy verbinden können ...

Obwohl ich nicht alles sehen und auch nicht verstehen kann, lebe ich trotzdem....

Wir müssen nicht alles begreifen können, um leben zu können; wichtig aber ist, dass wir glauben, dh. vertrauen können:

  • ich vertraue darauf, dass mir jemand zuhört, wenn ich ihn anspreche
  • ich vertraue darauf, dass es meine Freunde gut mit mir meinen,
  • ich vertraue darauf, dass Gott mich mag und dass er einmal ein happy end für alles findet.

Das zu glauben, fällt uns manchmal nicht schwer. Aber meist brauchen wir kleine Zeichen als Hilfe – Haltegriffe für den Glauben – so wie der Apostel Thomas.

Solche Zeichen können sein:

  • ein Blumenstrauß für die Liebe
  • eine Einladung für eine Freundschaft
  • und heute für euch das Brot, mit dem uns Jesus sagt: spürt und kostet – so bin ich für euch da.

Ich glaube, Jesus hat sich das Brot ausgesucht, weil wir das Brot immer zum Leben brauchen. Wenn wir es heute teilen und austeilen, denken wir an Jesus: „Du bist für uns jetzt und immer da!" – Geheimnis des Glaubens.

 

Heute, 22.5.2012

Heilige/r des Tages:
Hl. Rita

Lesung: Apg. 20,17-27.

Evangelium: Joh. 17,1-11a.

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